oder auch: 

Kubitaltunnel Syndrom

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41jährige Patientin (motorische Ausfälle) 

mit einer deutlichen Atrophie (Muskelschwund)
des Musculus adductor pollicis
(Daumenheranzieher) sowie der
Musculi interossei dorsales und lumbricales III
und IV (Muskeln zwischen den Mittelhand-
knochen) als Ausdruck einer bereits seit
längerem bestehenden Druckschädigung
des Ellennerven, zu erkennen an den Gruben
auf dem Handrücken.

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45jähriger Patient
(sensible  Ausfälle)

mit pelzigem Gefühl im Kleinfinger und ellenseitigen Ringfinger.
Die neurologische Messung zeigte eine verzögerte Nervenleitgeschwindigkeit.

Der Hautschnitt erfolgt über dem gut tastbaren Knochenvorsprung an der Ellenseite des li Armes.

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Nach der Entdachung des Sulcus (Rinne) ulnaris
  

durch vorsichtige Spaltung der querverlaufenden und einschnürenden Faszienstrukturen liegt der Ellennerv (Nervus ulnaris) frei. Im überwiegend aus Fettgewebe bestehenden Nerv erkennt man noch deutlich die Abdrücke, die die lang andauernde Kompression hinterlassen hat.
Wir achten bei der Präparation sorgfältig darauf, dass der Nerv im rückwärtigen Teil seines Bettes angeheftet bleibt, damit er bei der Beugung des Armes nicht über den Knochenvorsprung (Epicondylus ulnaris humeri) hinweg gleitet.

Bei uns wird der Nerv nicht verlagert !

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nerv sich wieder vollständig erholen wird, ist groß. Es kann aber Monate dauern.