Nabelbruch (Nabelhernie, Bauchwandhernie) 

Unter einem Nabelbruch versteht man eine Öffnung in der Mitte der Bauchdecke, durch die ein Bruchsack hinduchgetreten ist, der Netz- oder sogar Darmanteile enthalten kann. Anfangs läßt sich diese Schwellung noch in die Bauchhöhle zurückdrängen (reponible Nabelhernie), später jedoch kann es zu Verwachsungen kommen (irreponible Nabelhernie).
Sollte es zu einer plötzlichen Einklemmung des Bruchsackes kommen, wobei der BruchInhalt von der Blutzufuhr abgeschnürt wird (inkarzerierte Nabelhernie), kann aus einer harmlosen Nabelhernie ein akuter chirurgischer, ja manchmal sogar lebensbedrohlicher Notfall werden. Aus diesem Grund raten wir unseren Patienten mit einem Nabelbruch eigentlich immer zu einer operativen Versorgung, zumal die Einklemmungsrate beim Nabelbruch relativ hoch ist.

Beispiel für den direkten Verschluss eines Nabelbruchs

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Dr. Moser 

 

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Intraoperativer Befund

nach dem Versenken des Bruchsackes in die Bauchhöhle und dem Verschluss der Bruchpforte mit PDS-Nähten der Stärke 0 (PDS ist ein selbstauflösender Faden mit langer Resorptionszeit)

 

 

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Eine intracutane Hautnaht am Ende der Operation

- liegend -

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16 Tage nach der Operation

- stehend -