Stuhlinkontinenz  

Stuhlhalteschwäche, medizinisch „Stuhlinkontinenz“ ist ein weit verbreitetes Leiden, über das höchstens hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Ein Grund für dieses Tabu ist die immer noch weit verbreitete Vorstellung, dass es gegen dieses Leiden keine wirksame Behandlung gibt. Heute trifft dies nicht mehr zu ! Gerade in den vergangenen Jahren wurden diagnostische Verfahren und Behandlungs-möglichkeiten entwickelt, die entscheidend bessere Chancen eröffnen.

Unsere Chirurgische Gemeinschafts-Praxis bietet die Möglichkeit der modernen Diagnostik und Therapie bei Stuhlinkontinenz entsprechend den Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften.

Neben den proktologischen Standard-Untersuchungen und -Behandlungen gehören hierzu spezielle Messmethoden und Therapieverfahren

  • Analmanometrie
  • elektromyographische Nerven- und Muskelfunktionsdiagnostik (in Zusammenarbeit mit dem KH Merheim)
  • elektronisch gesteuertes Nerven- und Muskeltraining (ENMT). 

Untersuchungs- und Behandlungsverfahren

Mit der Analmanometrie wird schmerzlos die Dauerkraft (Tonus) und die Schließkraft (Kontraktion) der Schließmuskulatur bestimmt und fortlaufend registriert und dokumentiert.

 

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Mit der elektromyographischen Nervenuntersuchung und der isokinetischen Muskelfunktionsdiagnostik werden seltenere Nerven- und Muskeldefekte erfasst.

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Das elektronisch gesteuerte Nerven- und Muskeltraining führt nach 4-8 Sitzungen bei drei von vier Patienten zu einer entscheidenden Verbesserung von Stuhlentleerungs- und Stuhlhaltestörungen.

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Anschließend empfiehlt sich in der Regel die häusliche Fortsetzung dieses Trainingsverfahrens mit Hilfe eines rezeptierten Gerätes.

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Wir sind  gerne bereit die einzelnen Verfahren detailliert mit Ihnen zu erörtern.